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NRW-Arbeitsminister Schneider kritisiert IHK wegen Haltung zur RAG-Lehrwerkstatt

Dass die IHK die Lehrwerkstatt bei der RAG für überflüssig ansehe, kritisierte der NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SDP im Kreis Steinfurt. Das Berufsausbildungszentrum soll mit dem Ende der Bergbaus geschlossen werden.

BBENBÜREN. Natürlich hatten der Kandidat für Europa, Andrea Arcais, und der Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider, ein Heimspiel bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt. Aber es gab ihnen auch die Gelegenheit, die große Politik von Europa über den Bund und das Land auf die kommunale Ebene herunter zu brechen.

Die Delegierten hatten sich eine Stunde mit Personalien beschäftigt und waren gespannt auf den Auftritt von Andrea Arcais und von Jürgen Coße. Sehr präzise und beredt wandte sich Arcais gegen rechtspopulistische Strömungen beim Thema Zuwanderung von Rumänen und Bulgaren und belegte seine Haltung mit bemerkenswerten statistischen Zahlen etwa zu Erwerbstätigkeit und Ausbildung der Zuwanderer.

Er verschwieg aber auch nicht die Probleme, die sich durch die Zuzugskonzentration in einzelnen Städten ergeben haben. Als deutscher Abgeordneter gehe er mit dem Wissen nach Brüssel, dass man manchmal mehr hineinstecken müsse, als man herausbekäme. Das Ziel seien gleiche Chancen überall in Europa mit Sinn für Leistung, Bereitschaft, ehrlich Steuern zu zahlen und mit dem Blick für das Schöne, also Lebensqualität.

Noch näher an die kommunale Ebene ging Guntram Schneider, der den Kreis Steinfurt und besonders den Ibbenbürener Bereich als typischen Teil einer neuen Industrieregion bezeichnete. Grün und leistungsfähig seien die relevanten Beschreibungen. Teilweise exportieren die ortsansässigen Firmen bis zu 90 Prozent ihrer Produkte. „Europa hat mit der Arbeitssituation bis in den Kreis Steinfurt zu tun, wir haben den größten Nutzen von Europa“, so Schneider, der gerade in der Bergbaustadt Ibbenbüren an den sozialpolitischen Nutzen der ehemaligen Montanunion erinnerte.

Er sprach sich für den notwendigen Strukturwandel aus, wohlwissend, dass er mit sozialen Härten einhergehen könne. Dabei müsse man Bewährtes auch erhalten. Er kritisierte, dass die IHK die Lehrwerkstatt bei der RAG für überflüssig ansehe. „Wir leben von qualifizierter Arbeit und dabei spielt die duale Berufsausbildung eine überragende Rolle.“ Seine Frage, was man noch für den Erhalt tun könnte, beantwortete er später selbst noch einmal mit einem konkreten Angebot. Das Land sei bereit, in einer 50/50-Lösung Geld locker zu machen, wenn diejenigen ihren Anteil auch bringen, die doch schließlich von der Bewahrung des Mittelbaus profitieren. „Wir wollen keinen Transferstaat, sondern alles für ein gutes Arbeitsklima tun.“

Dass das auch bitter notwendig ist, belegten Statements der Teilnehmer, die anhand von Beispielen darauf hinwiesen, dass es auch hautnah Probleme mit Niedriglohn, Kinderarmut, Mobbing und modernem Sklavenhandel gibt. „Wir wollen den Kreis nicht schlecht reden, aber wir leben nicht auf einer Insel der Seligen“, befand Elisabeth Veldhues bei großer Zustimmung. der Delegierten.

 
IVZ vom 28.04.2014
 

AfA- Jahreshauptversammlung UB- Steinfurt am 26.04.2014

Der alte und neue AfA-Vorsitzende Kurt Linz bei den Ausführungen zum Rechenschaftsbericht der Vorstandsarbeit 2012 - 2014.
 

 

Kurt Linz und Guntram Schneider im Rahmen der Diskussion nach dem Vortrag des Landes- arbeitsministers.

 

Der Großteil der neu gewählte UB-Vorstandsmitglieder mit Landesminister Guntram Schneider, Europakandidat Andrea Arcais sowie dem SPD-UB-Vorsitzenden Jürgen Coße.

 

Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, 04.-06.04.2014 im CCL-Leipzig

Mit Signalen der Geschlossenheit begann am Wochenende der Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD. Die über 200 Delegierten begrüßten die eingeleiteten Reformen im Arbeitsmarkt- und Rentenbereich, die von Arbeitsministerin Nahles und Parteichef Gabriel bei Ihren Reden auf dem Kongress auch als Erfolge der Arbeit der AfA dargestellt wurden. So hätten die Beschlüsse, die die AfA auf ihrem vergangenen Bundeskongress vor zwei Jahren in Bad Godesberg gefasst hatte, die Debatte und das Programm der SPD zur Rente entscheidend geprägt. Auch war die AfA eine der ersten politischen Organisationen, die schon im Zusammenhang mit den Arbeitsmarktreformen vor rund zehn Jahren die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns gefordert hatte. Bei allem Lob der AfA für die rasch eingeleiteten Projekte, werden jedoch auch entscheidende Punkte der Regierungsvorhaben kritisiert.
 
Es sei nicht hinnehmbar, dass der Koalitionspartner mit Ausnahmen beim Mindestlohn hinter den verabredeten Koalitionsvertrag zurückzufallen möchte, so der Tenor der Diskussion. Dass der Mindestlohn nach den Plänen der Union in den ersten sechs Beschäftigungsmonaten nicht für Langzeitarbeitslose, gezahlt werden soll, bedeute zum einen eine Stigmatisierung der Betroffenen. Zum anderen sieht die Konferenz Schwierigkeiten in der Umsetzung.
 
„Wir müssen in Sachen Mindestlohn gegenüber der Union und den Interessen einzelner knallhart sein. Es darf keinerlei Ausnahmen vom Mindestlohn geben.“, so Klaus Barthel. Spitzenvertreter der Gewerkschaften, wie ver.di-Chef Frank Bsirske und die Vorsitzende der NGG, Michaela Rosenberger teilten unter dem Beifall der Delegierten diese Position.
Gleiches gelte für die Vereinbarungen zum Thema Rente und speziell hinsichtlich der Regelung zum früheren abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dazu ist schon im Koalitionsvertrag klar vereinbart worden, dass Zeiten der Arbeitslosigkeit zu berücksichtigen sind. Im Übrigen sei die Rente mit 63, genau wie der Mindestlohn ohne Ausnahmen, für die SPD ein Eckpfeiler des Koalitionsvertrages, stellte der AfA-Vorsitzende Klaus Barthel fest. Die Delegierten bekräftigten zudem in der Diskussion, dass das Rentenpaket die Probleme in der Alterssicherung nicht nachhaltig löst. Der Kongress bestätigte das Rentenkonzept der AfA
aus dem Jahr 2012, wonach das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung für alle wieder angehoben werden soll, damit sie lebensstandardsichernd ist und das wachsende Problem der Altersarmut endlich ernsthaft angegangen wird. Dazu fordert die AfA weiterhin in Übereinstimmung mit dem DGB den Aufbau einer Demografiereserve durch moderate Beitragserhöhungen und einen höheren Steuerzuschuss.

Die Erfordernisse und Zukunft der Arbeitsforschung wurden mit Dr. Sabine Pfeiffer von Institut für sozialwissenschaftliche Forschung in München diskutiert, die in ihrem Einführungsreferat die tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitswelt dargestellt hatte. Das Thema Zukunft der Arbeit soll ein neuer Schwerpunkt der Arbeit der AfA werden.  Ein klareres europapolitisches Profil fordert die AfA von der SPD. Dazu tagte die Konferenz nach der Rede des designierten DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann in Arbeitsgruppen, die die Forderungen der SPD präzisieren sollen. So fordert die AfA ein europäisches System von arbeits- und sozialrechtlichen Mindeststandards, eine Kehrtwende in der ruinösen Sparpolitik zulasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und eine gerechte Steuerpolitik zur Finanzierung der Krisenlasten und der Zukunftsaufgaben, beispielsweise des Programms gegen Jugendarbeitslosigkeit.


Einen großen Raum nahm die Diskussion nach einem entsprechenden Vortrag um klare Bedingungen für Freihandelsabkommen ein. Die Konferenz gelangte in der Diskussion zu der Feststellung, dass beim jetzigen Verhandlungsstand zum sogenannten TTIP, dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA überwiegend Nachteile, vor allem für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, entstehen. Die Delegierten forderten Transparenz, vor allem über die Position der USA und eine breite zivilgesellschaftliche Debatte. Für den Inhalt der Verabredungen braucht es nach Auffassung der Konferenz klare Bedingungen.  Eine gegenseitige Anerkennung von Standards und Schutzbedingungen reicht nicht aus, wie wir aus leidvollen europäischen Erfahrungen wissen. In einem gemeinsamen Markt braucht es Regeln, die Unterbietungskonkurrenz bei Umwelt, Sicherheit, Arbeitsrecht, Einkommen und Sozialsystemen verhindern.  „Mit Staaten, die beispielsweise die internationalen Arbeitsnormen nicht einhalten, die Gewerkschaftsrechte torpedieren und damit versuchen, sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, können wir keinen ungeregelten Freihandel zulassen“, so Barthel. Der Kongress sprach sich für eine Aussetzung der TTIP-Verhandlungen aus.
Die Wahlen zum AfA-Bundesvorstand zeigten ein hohes Maß an Geschlossenheit. Klaus Barthel erhielt über 93% der Stimmen. Der 21köpfige, stärker als bisher mit Frauen besetzte Bundesvorstand, wurde ohne Gegenkandidaturen mit großer Mehrheit gewählt.
 
Auch die Delegation der AfA-Steinfurt mit Kurt Linz, Oliver Janke und Ralf Stieneker sind mit guten Ergebnissen aus Leipzig zurückgekehrt. Sämtliche Anträge der AfA-Steinfurt wurden mit überwältigender Mehrheit der über 200 Delegierten im CCL Leipzig beschlossen. Die Anträge zu den Zurechnungszeiten der Erwerbsminderungsrente, zur nachträglichen steuerlichen Geltendmachung von Bildungskosten, der Höhe von Bildungsgutscheinen, der Anerkennung von Ostheopaten sowie ein Initiativantrag zum Mindestlohn wurden von der Bundeskonferenz angenommen und werden zur weiteren Bearbeitung in der Sache an die SPD-Bundestagsfraktion wie auch an den SPD Parteivorstand übergeleitet.   

 

AfA UB Vorstand tagte

Der AfA-UB-Vorstand hat am Mittwoch, 09.01.2013 sowohl die politischen Inhalte für das Jahr 2013 als auch die Zusammenarbeit mit den weiteren Arbeitsgemeinschaften der SPD im Kreis Steinfurt geplant. Außerdem wurde gleichzeitig auch die Planungen für dieses Jahr durchgesprochen, in dem die Sozialdemokratie in Deutschland 150 Jahre alt wird.

 

Info der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales

Liebe Genossinnen und Genossen, immer wieder wird mein Büro gefragt: Was ist unsere Position zur Leiharbeit? Wie läuft das mit dem Gründungszuschuss? Und wollen wir eigentlich immer noch die Rente mit 67? Seit November 2009 hat die AG Arbeit und Soziales zu vielen Themen Positionen entwickelt, die sich verstreut in diversen Anträgen und Gesetzentwürfen finden. Um Euch und Euren Mitarbeitern die Suche nach dem Status quo leichter zu machen, will dieser Brief die wichtigsten Positionen zu den zentralen Themen vorstellen. Skizziert wird in einigen Sätzen der zentrale Inhalt, Details finden sich in den Drucksachen selbst, die per Hyperlink aufrufbar sind. Herzliche Grüße Anette Kramme pdf-download hier klicken

 

Vorstandsklausur am 19.5.2012

Zwischen Arbeit und freundschaftlichem Treffen, so könnte eine passende Beschreibung des Klausurnachmittags der AfA im Kreis Steinfurt lauten. Am 19.5.2012 kam der Ende Februar neu gewählte Vorstand auf Hof Gehring in Hörstel-Riesenbeck zusammen, hierbei wurde die Arbeit für die kommenden zwei Jahre sowie aktuelle Dinge besprochen. Zunächst erfolgte ein Rückblick auf die auch im Kreis Steinfurt erfolgreiche Landtagswahl nebst Besprechung auch einzelner Aktionen und Ergebnissen, im Anschluss ein Rückblick auf die Bundeskonferenz der AfA, die vom 20.-22.4. in Bonn-Bad Godesberg stattgefunden hatte. Auf dieser Konferenz wurde die AfA Steinfurt durch Kurt Linz und Oliver Janke vertreten, die gleichzeitig auch gute Kontakte in den neuen Bundesvorstand knüpfen konnten. Im weiteren Verlauf der Klausurtagung begannen die Vertreter der Arbeitnehmer in der SPD dann mit der Planung für die kommenden zwei Vorstandsjahre, neben der Gründung von Arbeitsgruppen in den Bereichen Mindestlohn, Rente und Gesundheitsfragen wurden auch Veranstaltungen vorbesprochen, die für die Menschen im Kreis Steinfurt durchgeführt werden sollen. Außerdem soll es auch möglichst regelmäßige Infostände im Kreis geben, und der Kontakt zu den lokalen Abgeordneten wieder intensiviert werden. Schließlich gilt es, dem hohen Anspruch gerecht zu werden, den Herbert Wehner für die AfA formulierte: "Sie ist Auge, Ohr und Herzkammer der SPD".

 

Besichtigung von Gewerbeflächen in Bevergern

Am 16.03.2012 besichtigte die AfA Rheine mit Vertretern des AfA-Kreisvorstandes, der SPD-Ratsfraktion Rheine sowie Ingrid Arndt-Brauer, MdB (Mitte) und der Landtagskandidatin Elisabeth Veldhues (rechts) Gewerbeflächen in Hörstel-Bevergern. Foto: Eckhard Roloff (Vorsitzender AfA Rheine und stellv. Vors. AfA Kreis Steinfurt)

 

Jahreshauptversammlung 2012

Mindestlohn und Werkverträge zentrale Themen „Ich freue mich sehr, Mitstreiter aus allen Teilen des Kreises hier zu sehen“ begrüßte Kurt Linz, der alte und auch neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), die ca. 60 anwesenden Delegierten und Besucher der Jahreshauptversammlung 2012 am Montagabend auf dem Hof Gehring in Hörstel-Birgte. >>>zum Artikel

 

AfA-Jahreshauptversammlung am 27.02.2012

Der Dortmunder Landtagsabgeordnete Armin Jahl ist Ende Februar zu Gast bei der SPD im Kreis Steinfurt. Der Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Kurt Linz, und Stellvertreter Oliver Janke luden Jahl zur Unterbezirkskonferenz der sozialdemokratischen Arbeitnehmer nach Hörstel ein. Jahl, der zugleich Landesvorsitzender der AfA ist, wird dort zum Thema Mindestlöhne sprechen. Als weiteren Gast kündigten Linz und Janke den Bezirksleiter der IG BCE, Friedhelm Hundertmark, an, mit dem die Sozialdemokraten die aktuelle Situation um die Zeche Ibbenbüren diskutieren wollen. Die Konferenz, die am 27. Februar um 19 Uhr auf dem Hof Gering stattfinden wird, wird auch einen neuen Vorstand wählen. Eingeladen sind alle sozialdemokratischen Arbeitnehmer aus dem Kreis.

 

Gespräch mit Guntram Schneider


Oliver Janke und Kurt Linz mit Minister Guntram Schneider

Am Rande des Bundesparteitages der SPD besprach Landesarbeitsminister Guntram Schneider die Fortschritte zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes mit dem Kreisvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Kurt Linz und seinem Stellvertreter Oliver Janke. „Wir sind uns völlig einig, dass der Vorschlag der CDU, eine Lohnuntergrenze auf dem Niveau der Zeitarbeit einzuführen, nicht ausreichend ist“, unterstrich Linz die Linie der Steinfurter Sozialdemokraten. Der Mindestlohn in der Zeitarbeit beträgt in Nordrhein-Westfalen zur Zeit 7,79 Euro. Das sei nur knapp mehr als das Arbeitslosengeld II plus Miete und Warmwasser. „Wir bleiben bei unserer Forderung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes von mindestens 9,50 Euro“, unterstrich Linz. „Jemand, der in Vollzeit arbeitet, muss mehr herausbekommen, als das reine staatlich garantierte Existenzminimum. Alles andere widerspricht dem Lohnabstandsgebot und den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft“. Guntram Schneider wies außerdem darauf hin, dass diese Löhne auch zu niedrigen Rentenansprüchen führten, die der Staat dann aufstocken müsste. „Letztendlich stehlen sich die Arbeitgeber, die Menschen zu Billiglöhnen beschäftigen, aus ihrer ureigenen sozialen Verantwortung.“

 

Gewerkschaftsfrühstück mit Ottmar Schreiner

Am 26.11.2011 fand im Café Uferlos in Münster das jährliche Gewerkschaftsfrühstück statt. In diesem Jahr war Ottmar Schreiner, MdB und Bundesvorsitzender der AfA als rennommierter und überaus fachkundiger Referent eingeladen. Schreiner ging im Rahmen der zweieinhalbstündigen Veranstaltung in seinem Referat vor allem auf die Themenfelder Rente und Mindestlohn ein. Er erläuterte beispielsweise den Beschluss des Absenkens der Rentenquote auf schließlich 43 % der Bundesregierung aus dem Jahr 2001 - derzeit liegt diese bei 53 % - hier braucht es einen Anstieg der Beitragsjahre von 27 auf 36 Jahre, um auf eine Durchschnittsrente zu kommen. Hieraus folgend forderte Schreiner, dass es im Bereich der Rente ein klares Bekenntnis zu einer adäquaten Rentenhöhe geben sollte. Darüber hinaus kritisierte Schreiner den Mindestlohnbeschluss der CDU als absolut unzureichend und forderte einen Mindestlohn in einer Höhe, dass dieses eine Rente deutlich über dem Niveau der Grundsicherung im Alter ergibt. Schließlich beantwortete der AfA-Bundesvorsitzende noch viele Fragen der anwesenden Betriebsräte, Gewerkschafter und Gäste.

 

Völlig verwässert

Die CDU sieht es als großen Schritt, tatsächlich ist es aber kaum mehr als ein seichter Kompromiss. Nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen viel über verschiedene Bestrebungen in der CDU zu Mindestlöhnen zu hören und lesen war, hat sich auch die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt nochmals verstärkt dem Thema gewidmet. Die Enttäuschung über das Ergebnis auf dem Bundesparteitag der CDU ist daher groß. >>>zum Artikel

 

Rentenbeiträge als Diskussionsthema

Am vergangenen Mittwoch fand auf Hof Gehring in Hörstel-Riesenbeck die turnusmäßige Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt statt. Als Gast begrüßt werden konnte Ulrike Czerny-Domnick, Vorsitzende der AfA Münster sowie stellvertretende SPD-Vorsitzende in Münster, die mit weiteren Vorstandsmitgliedern aus Münster die Sitzung besuchte. Gemeinsam wurde die Planung für das Jahr 2012 besprochen. >>>zum Artikel

 

"Guten Morgen und Willkommen"

Mit dieser Formulierung begrüßte Jürgen Coße, Vorsitzender der SPD im Kreis Steinfurt, die Absicht der Bundes-CDU, einen branchenübergrei- fenden Mindestlohn einzuführen. Diese Ankündigung stieß bei den Mitgliedern des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitneh- merfragen in der SPD (AfA), bei der Coße am vergangenen Montag auf Hof Gehring in Hörstel zu Gast war, auf eine positive, aber auch skeptische Resonanz. >>>zum Artikel

 

Hinterherlaufen wird schwieriger

„Lediglich fünf KollegInnen bei der Polizei im Kreis Steinfurt sind unter 30,“ stellte Klaus Büscher, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Kreis Steinfurt, fest. Büscher referierte auf einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD (AfA) am vergangenen Mittwoch auf Hof Gehring in Hörstel-Riesenbeck über die personelle Lage sowie die Gebäudesituation der Polizei im Kreis Steinfurt. >>> zum Artikel

 

Betriebsbesichtigung bei Dyckerhoff

Der Blick in den Teutoburger Wald ist spektakulär. Neben den Höhenketten des Teutoburger Waldes, die sich in der Ferne verlieren, breitet sich zu Füßen der Kalksteinbruch aus, aus dem seit fast 140 Jahren der Rohstoff für Produktion von Kalk und Zement gewonnen wird. Bei der Besichtigung des Unternehmens Dyckerhoff hatten 20 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften für Arbeitnehmerfragen der SPD... >>> zum Artikel

 

Gemeinsam sind wir stark

„Politik von und mit Jugendlichen“ lautete das Thema der turnusmäßigen Sitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt am vergangenen Mittwoch, den 16.03.2011, auf dem Hof Gehring in Hörstel- Birgte. An dieser Vorstandssitzung nahm auf Einladung des Vorsitzenden Kurt Linz auch der neugewählte Vorstand der Jusos im Kreis Steinfurt teil. >>> zum Artikel

 

AfA besucht Rehaklinik St. Elisabeth

„Reha vor Pflege“ lautet das gesellschaftliche Motto auch in der geriatrischen Rehabilitation. Fragen von Arbeitnehmerrechten, Vorsorge im Gesundheitsbereich ebenso wie die Rehabilitation aller erkrankten Menschen sind eng miteinander verwoben und essentiell wichtig. Daher besuchte die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt das St. Elisabeth- Hospital, Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Mettingen. >>> zum Artikel

 

Frank Sundermann zu Gast bei Arbeitnehmern

Die turnusmäßige Sitzung des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt fand dieses Mal am Freitag, 18.02.2011 in der Gaststätte Mühlenkamp in Ibbenbüren-Laggenbeck statt. Als Gast nahm Frank Sundermann, Landtagsabgeordneter der SPD im Tecklenburger Land, teil, um den Fragen der Arbeitnehmer Rede und Antwort zu stehen. >>> zum Artikel

 

Besuch der Ledder Werkstätten

„Drei Dinge für ein erfülltes Leben sind auch für Menschen mit Behinderungen wichtig: Bildung, soziale Nähe und Wertschätzung“, so Ralf Hagemeier zu den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt. Die Kommunalpolitiker besichtigten.... >>> zum Artikel

 

Ein arbeitsreiches Jahr

Unter dieser Überschrift stand am vergangenen Mittwoch, 19.01.2011 die Sitzung des Kreisvorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer- fragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt auf dem Hof Gehring in Hörstel. >>> zum Artikel

 

Arbeit und Struktur der GAB

Am Mittwoch, 10.11.2010 fand im Hotel Dahm’s Hoff in Saerbeck die November-Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) statt. Als Referent dieses Termins nahm Karl-Heinz Hagedorn, Vorstand der Arbeitsvermittlungsagentur „Gemeinsam für Arbeit und Beschäftigung“ (GAB) teil, der in einem ausführlichen und interessanten Vortrag die Arbeit der GAB und die Situation der arbeitslosen Menschen im Kreis Steinfurt darstellte. >>> zum Artikel

 

Plädoyer für Kohle

Am Samstag, den 30.10.2010, fand im Café Uferlos am Aasee in Münster ein Gewerkschaftsfrühstück mit Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW statt. Die von den Arbeitsgemein- schaften für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Steinfurt und Münster organisierte Veranstaltung, die von MdB Christoph Strässer moderiert wurde, war mit nahezu einhundert Teilnehmern gut besucht...>>> zum Artikel

 

AfA-Vorstand zu Veranstaltungen und Steinkohle

Am Freitag, den 15.10.2010 fand die Oktober-Vorstandssitzung der Arbeitsge- meinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt im Hotel Dahm’s Hoff in Saerbeck statt. Hierbei wurde vor allem das mit der AfA-Münster organisierte „Gewerk- schaftsfrühstück“...>>> zum Artikel

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Kreistagsfraktion Die Tarifeinigung in der Stahlindustrie, wonach erstmals Leiharbeiter und fest beschäftigte Arbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten, wird von der SPD-Kreistagsfraktion und Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) ausdrücklich begrüßt. "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist eine Forderung, die Arbeitnehmer und Gewerkschaften schon seit vielen Jahren >>> zum Artikel

 

Sparpaket überaus unsozial

Am vergangenen Mittwochabend fand auf Hof Gehring in Hörstel-Birgte die September- Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer- fragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt statt. Hierbei stand als Hauptdiskussionspunkt das Sparpaket der Bundesregie- rung auf der Tagesordnung.... >>> zum Artikel

 

AfA-Vorstände beim Integrationsamt des LWL

Am vergangenen Freitag besuchten die Vorstände der Arbeitsgemeinschaften für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD aus der Stadt Münster und dem Kreis Steinfurt das LWL- Integrationsamt beim Landschaftsverband Westfalen- Lippe (LWL). Nach einer Begrüßung der Gruppe durch Abteilungsleiter Ulrich Adlhoch referierten Herr Dr. Lüttmann und Frau Waterkamp- Badde zu den Themen berufliche Integration, Ausbildung sowie Kündigungsschutz behinderter Menschen. Dies mündete... >>> zum Artikel

 

Stärkung der Mitbestimmung

Am Mittwoch, 11.08.2010, fand in Saerbeck die aktuelle Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, AfA, der SPD im Kreis Steinfurt statt. Zu Beginn diskutierten die Mitglieder über die seit neue Landesregierung, die sich seit nunmehr einem Monat im Amt befindet. Hierbei wurde durchweg als positiv empfunden, dass anders als in früheren Zeiten die Parteibasis sehr stark eingebunden und über jeden Schritt informiert worden sei. „Damit scheinen wir sowohl im Bund als auch im Land verstanden zu haben, worauf es ankommt.“ >>> zum Artikel

 

Sicherheit für die Kumpel

Mit Bedauern haben wir, die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD im Kreis Steinfurt, den jüngsten Empfehlungsbeschluss der EU-Kommission zur Steinkohle aufgenommen. Dieser besagt, dass auf EU-Ebene die Subventionen für den Steinkohlebergbau im Jahr 2014 einzustellen sind. Auch in Deutschland ist schon vor längerem ein Ende des Steinkohlebergbaus im Jahre 2018 beschlossen worden. Dieses sollte und soll – auch nach der neuen Koalitionsvereinbarung in NRW – im Jahre 2012 geprüft werden. >>> zum Artikel

 

Wir brauchen eine gerechte Politik!

Vorstandssitzung im Juni In einer Sitzung des AfA-Vorstandes des Kreises Steinfurt am vergangenen Mittwoch wandte sich dieser deutlich gegen das beabsichtigte Sparpaket der Bundesregierung. Kurt Linz, Vorsitzender der AfA, übte herbe Kritik: „Es ist schlicht eine einseitige Politik zugunsten der Wohlhabenden. Die kleineren Einkommen werden belastet, ansonsten wird keine deutliche Aussage getroffen“. >>> zum Artikel

 

Mindestlohn und LPVG

Am vergangenen Mittwoch traf sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt in Saerbeck zu einer weiteren Vorstandssitzung. Zu dieser war neben dem AfA-Vorstand aus Münster auch Ruth Gehring aus Hörstel für die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS) in der SPD geladen. Zunächst wurde in dem gemeinsamen Gespräch mit der AfA-Münster eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Eine erste gemeinsame Veranstaltung... >>> zum Artikel

 

Mindestlohn dringend erforderlich

April-Sitzung des Vorstands Am vergangenen Mittwoch fand eine weitere Sitzung des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD im Kreis Steinfurt statt. Neben organisatorischen Dingen wurde auch ausführlich inhaltlich diskutiert, so über die seit langem aktuelle Frage eines gesetzlichen Mindestlohns. „Wir brauchen dringend eine entsprechende Regelung, da ab April 2011... >>> zum Artikel

 

AfA-Vorstand bespricht Jahresplanung

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD im Kreis Steinfurt hat nach seiner Konstituierung nunmehr auf der Sitzung am Dienstag, den 15.03.2010 in Ibbenbüren die Planung für das kommende Jahr erörtert und festgelegt. Ferner wurde inhaltlich vor allem die von Bundesgesundheitsminister Rösler angedachte Kopfpauschale im Krankenversicherungswesen ausführlich besprochen. Die Planung, dass ein Einheitsbeitrag.... >>> zum Artikel

 

Betriebsrätekonferenz in Bochum

Bankenabgabe geht in "gefährliche Richtung" Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel lehnt eine allgemeine Bankenabgabe als Vorsorge für künftige Finanzkrisen ab. Die Pläne der Bundesregierung gingen in eine "gefährliche Richtung", sagte Gabriel am Montag bei der SPD-Betriebsrätekonferenz vor mehr als 600 Teilnehmern in Bochum. >>> zum Artikel

 

Mindestlohn und Betriebsratsunterstützung

Neuer Vorstand konstituiert sich Am vergangenen Mittwoch konstituierte sich der neue Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Steinfurt. Neben formellen Dingen standen aber zwei wichtige inhaltliche Punkte auf dem Programm: >>> zum Artikel